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Bleiben Sie in Bezug auf IP auf dem Laufenden

Ich bin wieder auf dem neuesten Stand“, berichtet ein Teilnehmer des Fortsetzungskurses der IP Academy von V.O. Im Herbst 2015 haben Dutzende IP-Manager und -Mitarbeiter an einem IP-Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene teilgenommen. IP Leads sprach mit drei Teilnehmern über ihre Beweggründe und Erfahrungen.

„Wie können wir als KMU besser mit gewerblichen Schutzrechten umgehen, beispielsweise in Zusammenarbeit mit anderen Parteien“, war beispielsweise die Frage von F&E-Manager Paul Ostlender von Repair Care International. „Wir arbeiten bereits mit V.O. zusammen, aber auf diese Weise können wir auch besser einschätzen, wie wir den Prozess optimieren können. Die wichtigste Erkenntnis für mich war die Art und Weise, in der Vereinbarungen mit Partnern festgehalten werden sollten. Eine Erfindung ist niemals ein gemeinsames Eigentum, das muss eindeutig niedergeschrieben werden. Auch sehr praktisch waren die Informationen zur Patentstruktur, wobei man aus Kostengründen entscheiden kann, ein Patent nicht in allen Ländern zu verlängern.“

Kenntnisstand erweitern
„In den vergangenen 25 Jahren hat sich in Bezug auf Patente viel verändert“, sagt Berater Willem Drost von Enterprise Solutions. Damals wurde er in die USA beordert, um große Geschäftsbereiche niederländischer Großkonzerne neu zu positionieren und zu leiten. Nachdem eines dieser Turnaround-Projekte mit dem Champions of Industry Award ausgezeichnet wurde, kam er in die IT-Branche. Nach dem Verkauf seiner Anteile am letzten IT-Unternehmen kehrte er in die Niederlande zurück. Dort betreut er nun mehrere Tech-Start-ups und ist an dem europäischen Innovationsprogramm Horizon 2020 beteiligt. „Der Schutz von spezifischem Knowhow ist für Unternehmen sehr wichtig, und zwar erstens, um dieses Knowhow optimal zu verwerten und zweitens, besonders für Start-ups, um Investoren anzuziehen. Ich habe Jura studiert, doch vor allem im Bereich des europäischen Patents hat sich sehr viel verändert. Durch dieses Training bin ich wieder auf dem Laufenden. Das ist natürlich wichtig, wenn ich Unternehmen in Bezug auf gewerbliche Schutzrechte berate.“

Vermarktung von Forschungsrechten
Vor einem Jahr wechselte Anneke Toxopeus innerhalb der Reichsuniversität Groningen in das Technology Transfer Office. „Wenn an der Universität Erfindungen gemacht werden, betreuen wir die Wissenschaftler bezüglich aller Patentangelegenheiten. Dabei regeln wir grundsätzlich, dass die Wissenschaftler die Rechte an die Universität übertragen.“ Gefragt nach dem Wert dieses Trainings sagt sie: „Es ist sehr interessant und nützlich, Fallbeispiele und Fragen anderer Unternehmen und Einrichtungen zu hören. Auch die Informationen zu Marken und Geschmacksmustern waren wertvoll. Dadurch ist mir bewusst geworden, dass der Bereich IP sehr viel mehr umfasst als ich dachte. Vor allem die Informationen über die Lizenzvereinbarungen fand ich sehr lehrreich.“

IP Academy: Mehr über gewerbliche Schutzrechte lernen
Die IP Academy von V.O. organisiert jährlich Kurse (für Anfänger und Fortgeschrittene) für innovative Unternehmer. Die Kurse richten sich hauptsächlich an IP-Manager und -Mitarbeiter, die für die gewerblichen Schutzrechte in ihrem Unternehmen verantwortlich sind. Außerdem werden Themen wie Lizenzierung, Kooperationsverbände, Fördermittel und Steuerfragen behandelt. In dem Kurs für Fortgeschrittene werden die Fragen aus dem Grundkurs vertieft. Die Teilnahme am Grundkurs ist jedoch keine Voraussetzung, um am Kurs für Fortgeschrittene teilnehmen zu können. Die Kurse werden unter anderem im Netz unter www.vo.eu und im Newsletter angekündigt.

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  • Europäische und Deutsche Patent- und Markenanwältin
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