Spring direct naar de hoofdnavigatie of de inhoud

Kolumne – ‘Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft beschleunigt Innovationen’

Die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und innovativen Unternehmen, also die Verbindung zwischen Wissensinstituten und dem öffentlich-privaten Sektor, schafft die Grundlage für Innovationen. In meiner Funktion als Captain of Science des nationalen HighTech Systemen & Materialen (HTSM) Top Sector beschäftige ich mich mit dieser Verbindung. Zusammen mit dem HTSM Top Team denke ich darüber nach, wie wir zukunftssichere Kooperationen im Hightech-Sektor fördern können.

Das Motto von V.O. „Activate your ideas“ steht in engem Zusammen­hang mit der Wissensentwicklung in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Für Unternehmer im Hightech-Sektor, die in einem komplexen, sich schnell verändernden Markt operieren müssen, ist eine langfristige Strategie von größter Bedeutung. Bei der Gestaltung dieser Strategie ist es notwendig, Wissen zu entwickeln und Innovationsschritte zu setzen. Gerade deshalb ist die Verbindung zur Wissenschaft unverzichtbar.

Nicht nur Wissensinstitute müssen die Entwicklungen innerhalb der Gesellschaft berücksichtigen, sondern auch Unternehmen müssen wissen, in welchen Bereichen die Wissenschaft bereits große Fortschritte erzielt hat. Wenn Wissensinstitute und die Wirtschaft zusammenarbeiten, können sie voneinander lernen. Der Wissen­schaftler lernt, wie die Innovationen in der Praxis zur Anwendung kommen, und entwickelt eventuell Ideen für relevante neue wissenschaftliche Fragen. Die Unternehmen können durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse Innovationen beschleunigen. Durch gute Vereinbarungen über das geistige Eigentum wird die wissenschaftliche Unabhängigkeit gewährleistet.

Trotz der großen Erfahrung von Universitäten mit Innovation und Forschung kommen Studenten an Universitäten und kleine oder mittelständische Unternehmen oft nicht gut miteinander in Kontakt. Es ist klar, dass für die Kontinuität eines KMU vor allem die nahe Zukunft und schnelle Ergebnisse wichtig sind, aber dann droht die Gefahr, die Zukunft auf längere Sicht aus dem Auge zu verlieren. Diese längerfristige Perspektive ist jedoch wichtig, um in der sich schnell wandelnden Umgebung auf neue Entwicklungen vorbereitet zu sein. Ein KMU kann zur Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse für zukunftssichere Innovationen mit Studenten zusammenarbeiten und die Kooperation mit Universitäten langsam aufbauen.

Aus diesem Grund habe ich das Groningen Engineering Business Center gegründet, mit dem Ziel, Studenten und Unternehmen aus der Umgebung miteinander in Verbindung zu bringen. Es gibt viele Möglichkeiten, aber sie müssen auch gesehen werden!

Prof. Dr. Ir. Jacquelien Scherpen – Professorin für System- und Regeltechnik, Universität Groningen

Sehen Sie auch diese Anwälte

Philipp Reichl

Philipp Reichl

  • Europäischer und Deutscher Patent- und Markenanwalt
  • Associate
Bettina Hermann

Bettina Hermann

  • Europäische und Deutsche Patent- und Markenanwältin
  • Partner
Weitere Anwälte