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Platform Formalities Officers steigert Niveau im Verwaltungsbereich

In vielen europäischen Ländern herrscht Begeisterung von dem Ansatz und der Herangehensweise der Platform Formalities Officers (PFO). In weniger als zehn Jahren hat sich die PFO zu einer respektablen Plattform entwickelt. Höchste Zeit für ein näheres Kennenlernen. Ronald van Egmond, PFO-Vorstandsmitglied und Senior Advisor Business Support bei V.O., beantwortet fünf Fragen.

1.      Was ist die PFO?
„Es ist eine Vereinigung für Verwaltungsfachkräfte, die in der Welt des geistigen Eigentums tätig sind, egal ob das in einem Unternehmen, oder in einer Patentanwaltskanzlei ist. Der wichtigste Teil der Plattform ist Bildung und wir bieten inzwischen eine anerkannte Ausbildung für Verwaltungsfachkräfte an.“

2.      Aus welchem Grund wurde die PFO gegründet?
„Für Patentanwälte/innen gab es bereits eine eigene Ausbildung, nicht aber für die Verwaltungsfachkräfte. Jedes Unternehmen und jede Organisation führte interne Ausbildung durch Trainings on the job durch. Es kam der Wunsch nach einer einheitlichen Ausbildung auf. Dieses Anliegen kam während einer Networking Veranstaltung zur Sprache und war 2009 Grund für den Beginn der PFO. Inzwischen zählt die Plattform rund 350 Mitglieder.“

3.      Was bietet die PFO?
„Das wichtigste ist unsere Ausbildung, die etwa ein halbes Jahr dauert. Zusätzlich bieten wir noch einige Meisterkurse pro Jahr an. Der Ausbildung folgen hauptsächlich Fachleute, die ihre Laufbahn bereits begonnen haben und für Vertiefung bereit sind. Die Ausbildung besteht aus 12 bis 13 Tage Klassenunterricht. Absolventen verfügen über viel Fachwissen bezüglich der europäischen Gesetzgebung und den Verfahren und Formalitäten. Der Großteil der Auszubildenden ist bei einer Patentanwaltskanzlei wie V.O., der Rest bei Unternehmen tätig. V.O. erachtet die Ausbildung aufgrund der Vermittlung von Verwaltungsprozessen auf hohem Niveau und des besseren Hintergrundwissens der Kollegen für sehr bedeutsam. Für Mandanten ist es selbstverständlich eine Versicherung, dass die Verwaltung in guten Händen ist.“

4.      Wie wurde das Interesse im restlichen Europa geweckt?
“Das entstand teilweise mit der Gründung der European Platform of Intellectual Property Administrators (EPIPA), einer internationalen Plattform. Zudem werden die Kontakte zum Europäischen Patentamt (EPA) intensiv gepflegt. In verschiedenen europäischen Ländern interessiert man sich für unsere Ausbildungen und die Vereinigung. Das EPA ist ebenfalls begeistert – unsere Priorität liegt nun bei der Intensivierung der Zusammenarbeit.“

5.      Was ist das Ergebnis Ihrer Plattform?
“Unsere Ausbildung und Meisterkurse ermöglichen eine Steigerung des Fachwissens und führen unwiderruflich zu einer Form von Standardisierung des Wissens und Könnens in der Branche.“

Sehen Sie sich unsere Webseite für mehr Informationen an www.formalitiesofficers.nl oder setzen Sie sich mit Ronald van Egmond (R.vanEgmond@vo.eu) in Verbindung!

 

 

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