
Die Bedeutung von Innovation wurde auch in diesem Jahr durch die Verleihung des Nobelpreises für Chemie 2025 und des „Preises der Schwedischen Nationalbank für Wirtschaftswissenschaften im Gedenken an Alfred Nobel“ – oft auch als Wirtschaftsnobelpreis bezeichnet – unterstrichen.
Der Nobelpreis für Chemie wurde Susumu Kitagawa, Richard Robson und Omar Yaghi für ihre brillanten Arbeiten über sogenannte metallorganische Gerüste (MOFs) verliehen: Molekular Strukturen mit großen, porösen Räumen, in die Gasmoleküle einströmen können. Für diese molekularen Schwämme sind alle möglichen nützlichen Anwendungen denkbar, z. B. die Gewinnung von Wasser aus trockener Wüstenluft, das Auffangen von Kohlendioxid oder das Herausfiltern von Schadstoffen wie PFAS aus dem Wasser.
Der diesjährige Preis der Schwedischen Nationalbank für Wirtschaftswissenschaften im Gedenken an Alfred Nobel ging an Noel Mokyr, Philippe Aghion und Peter Howitt. Sie zeigen, wie technologische Innovation langfristiges Wirtschaftswachstum ermöglicht. Wo früher Stagnation die Norm war, hat die Welt in den letzten zweihundert Jahren einen beispiellosen Anstieg des Wohlstands erlebt. Ihre Arbeit unterstreicht, dass Wirtschaftswachstum nicht als selbstverständlich angesehen werden kann. Nur wenn wir der Innovation weiterhin Raum geben und offen für Veränderungen sind, können wir dauerhafte Fortschritte erzielen.

