
Das Finale der Erasmus University Challenge fand am vergangenen Donnerstag, dem 22. Januar, statt. Raimondo Cau von V.O. war Jurymitglied. Von biologisch abbaubarem Glitzer bis hin zu Technologien zur Nitratreinigung: Studierende der Erasmus-Universität Rotterdam bewiesen im Rahmen der Erasmus University Challenge, dass mutige Ideen tatsächlich etwas bewegen können.
Die Erasmus University Challenge ist ein Wettbewerb, bei dem Studierende der Erasmus-Universität Rotterdam ihre innovativen Ideen präsentieren. Nach wochenlangen Workshops und Coachings, in denen die Studierenden ihre Ideen verfeinern, ein Geschäftsmodell entwickeln und Präsentationstechniken erlernen, traten die ausgewählten Finalisten im großen Finale in der Lounge des Excelsior-Stadions in Rotterdam gegeneinander an.
Wie funktioniert die Erasmus University Challenge?
Studierende können sich für einen von drei verschiedenen Bereichen bewerben:
- Ideenfindung
Diese Kategorie ist für Konzepte gedacht, die sich noch in einem sehr frühen Stadium befinden. Beispiele hierfür sind eine Idee für eine mobile App oder ein erster Entwurf für ein Kreislaufprodukt. Im Fokus steht die Weiterentwicklung einer Idee zur Lösung eines realen Problems und die Überprüfung, ob sie tatsächlich einen Bedarf deckt.
- Prototyping
Teilnehmer dieser Kategorie müssen bereits ein minimal funktionsfähiges Produkt (MVP) entwickelt haben. Dieser Kurs richtet sich an Studierende, die die Konzeptphase abgeschlossen haben und nun ihre Prototypen testen, verfeinern und validieren müssen.
- Startup
Teilnehmer dieser Kategorie sind Teams, die bereit sind, ihre Produkte auf den Markt zu bringen. Sie haben bereits ein Unternehmen um ihre Idee herum gegründet und suchen nun Investoren und Partner, um ihr Vorhaben umzusetzen.
Die Gewinner
Elf der 120 angemeldeten Teams erreichten das große Finale.
Uosis gewann den mit 3.000 € dotierten Preis in der Kategorie Ideenentwicklung. Die Studierenden wollen die Hautpflegebranche mit Produkten aus gefriergetrockneten Früchten, Gemüse und Kräutern revolutionieren.
SeaSpark gewann in der Kategorie Prototyping und erhielt ein Preisgeld von 4.000 €. Das Team entwickelte vollständig biologisch abbaubaren Glitzer aus Algen. Herkömmlicher Glitzer, der in Spielzeug, Kleidung und Make-up verwendet wird, setzt Mikroplastik frei und verschmutzt so Gewässer und andere Ökosysteme.
Der mit 5.000 € dotierte Start-up-Preis ging an SolPhyX. Das Unternehmen entwickelte eine Lösung für die Nitratbelastung von Boden und Wasser. Ihr innovatives Pulver kann diese Belastung auf natürliche Weise abbauen und so den Nährstoffkreislauf schließen.
Auch die Öffentlichkeit hatte Mitspracherecht und konnte für ihren Favoriten abstimmen. Das Startup FlexWheels gewann den mit 1.000 € dotierten Publikumspreis. Das Unternehmen präsentierte ein innovatives Citybike-Verleihsystem für Studierende.
Die diesjährige Erasmus University Challenge war erneut ein spannendes Event, an dem V.O. als Wissenspartner und Startup-Coach aktiv beteiligt war. Wir freuen uns auf die Challenges der nächsten Saison an der Technischen Universität Delft und der Erasmus-Universität.

