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TU/e-Wettbewerb  

Kolumne von Robert-Jan Smits
Verwaltungsratsvorsitzender der Technischen Universität Eindhoven

Der TU/e-Wettbewerb, dessen Preisträger am 7. Juli bekannt gegeben werden, ist Teil des jährlichen Innovationswettbewerbes der Technischen Hochschulen von Delft, Eindhoven, Twente und Wageningen. Studententeams und Startups sind hierbei herausgefordert, ihren Erfindergeist, gepaart mit dem richtigen Maß unternehmerischer Mentalität, in den Dienst praktischer Lösungen für technologische und ökologische Probleme zu stellen. Als Partner unterstützt V.O. diese Initiative aktiv mit Beratungstätigkeiten, Coachings und Sitz in der Jury.
Trotz des komplett virtuellen Szenarios war der TU/e-Wettbewerb 2020 wieder ein voller Erfolg. Ein Grund für den Erfolg ist die perfekte Partnerschaft des Wettbewerbs mit der einzigartigen Innovationsregion Eindhoven.

Nirgendwo in den Niederlanden, und vielleicht an keinem anderen Ort der Welt, arbeiten Universität und Wirtschaft so innig zusammen. Das erklärt den internationalen Spitzenplatz der TU/e in puncto Gemeinschaftsveröffentlichungen mit Unternehmen oder Untersuchungen mit dem höchsten Industry Impact, also dem Grad, in dem Forschung zu erfolgreichen Innovationen in Unternehmen führt. Unsere Position spielt vor allem in der „Brainport“-Region Eindhoven eine entscheidende Rolle. 83 Prozent aller in den Niederlanden ausgebildeten Ingenieure, die heute in dieser Region tätig sind, sind Absolventen der TU/e. Diese Tatsache ist auch der besonderen unternehmerischen Kultur hier zu verdanken: eine Kultur gegenseitigen Vertrauens, gemeinsamer Interessen und ausgeprägter Innovationsbereitschaft. Was mit Philips begann – die entscheidende Motivation, in die Zusammenarbeit mit der Universität zu investieren – gilt jetzt bei vielen Unternehmen als Selbstverständlichkeit.

Gerne möchte ich mich bei allen Unternehmen, die mit unserer Universität zusammenarbeiten, für ihren Einsatz bei der Ausbildung und Entwicklung unserer Talente an der TU/e bedanken. Es geht dabei um Spitzenforscher aus der Wirtschaft, die sich als Tutor oder Teilzeitprofessor zur Verfügung stellen, um Studenten intensiv durch Praktika, Examen und Promotionen zu begleiten, und die viel Zeit und Energie in gemeinsame Forschung, Publikationen und Patente investieren. Nicht der direkte Vorteil ist ihre Motivation, sondern das feste Vertrauen, dass sich ihre Arbeit in der Zukunft ausbezahlen wird.

Ein solches Beispiel erfolgreicher Zusammenarbeit ist auch der TU/e-Wettbewerb. Es ist ein besonderes Ereignis, wobei die Qualität und Originalität der Projekte nicht nur mich jedes Jahr aufs Neue verblüffen. Dieses Jahr war speziell, weil alles online anstatt physisch auf dem Campus der TU/e präsentiert werden musste. Aber eigentlich tat dies dem Ganzen keinen Abbruch. Es ging doch wie immer um die Projekte und Ideen, die die Teams unter meist erheblichem Zeitdruck mit enormem Eifer realisiert haben. Und wie letztes Jahr war ich auch dieses Jahr wieder tief beeindruckt. Die Kreativität, die Dynamik der Teams, ihre Leidenschaft und den Ehrgeiz, das Beste zu geben, verdienen meinen größten Respekt. Sehr inspirierend!

Natürlich möchte ich allen Teilnehmern für ihren Beitrag danken. Alle zusammen haben sie gezeigt, was an der TU/e möglich ist, wenn wir unsere Kräfte und Talente bündeln und wenn wir uns auf konkrete Ergebnisse fokussieren. Insbesondere möchte ich den Preisträgern gratulieren, Team ELECTUDE, GOAL 3 und FruitPunch AI. Ich bin mir sicher, dass sie einer vielversprechenden Zukunft entgegengehen. Ihre Erfolge im TU/e Contest sind ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung. Ich hoffe, dass diesem Schritt noch viele weitere folgen mögen!

 

 

 

 

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