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Voice Over?

Videobänder, Kassetten, CDs – in der Welt der Video- und Audiomedien kann man durch die technologische Entwicklung plötzlich sein Geschäft verlieren. Obwohl Kassetten und Schallplatten wieder auf dem Vormarsch sind, gibt es immer noch “Opfer”.

Kürzlich schlugen Synchronsprecher Alarm, weil sie befürchteten, durch die künstliche Intelligenz (KI) überflüssig zu werden. Schließlich ist die KI inzwischen perfekt in der Lage, Voiceover zu liefern.

Es wurden Forderungen nach einem Urheberrecht für Stimmen laut, das sich auf das bereits gesetzlich verankerte Recht am eigenen Bild stützt und die Verwendung bestehender (bekannter) Stimmen einschränkt.

Bislang scheint die Lösung tatsächlich in der Regulierung des geistigen Eigentums zu liegen, und weitere bahnbrechende Rechtsprechung steht noch aus. Der (fast endgültige) Text der europäischen KI-Richtlinie geht jedenfalls nicht auf Fragen des geistigen Eigentums im Zusammenhang mit dieser neuen Technologie ein. Die europäischen Vorschriften konzentrieren sich hauptsächlich auf Sicherheits- (Datenschutz) und Haftungsfragen im Zusammenhang mit KI. Aber auch hier gibt es noch viele Erklärungs- und Auslegungsfragen…. Bei diesem Entwicklungstempo können wir mit der KI vielleicht ein Glücksspiel eingehen 😉.

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Andreas Keymer

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  • Europäischer und Deutscher Patentanwalt, European Patent Litigator
  • Associate
Jennifer Ebner von Eschenbach

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  • Europäische Patentanwältin
  • Senior Associate
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